Beobachtung #6:
Achtung, diese Beobachtung enthält "strong language" und ist deswegen für kleine Kinder nicht geeignet!
Iren fluchen viel und gerne. Und zwar quer durch alle Schichten. Gewisse Staffmember in allen Projekten sind für ihren exzessiven Gebrauch des Wortes "fuck" bekannt ('Get xyz to the fucking phone, for fucks sake!'), andere für "bloody" ('It's bloody early to be on the way to bloody Dublin!').
Residents werfen nur so mit shit, fuck, bloody irgendwas, bollocks, freckin' irgendwas, for fucks sake, bloody hell, fucking christ, fucking shit (ausgesprochen wie focking sheit), crap, jaysus, jaysus fucking christ, fucking irgendwas usw. um sich.
Und das erfinde ich jetzt nicht nur, um toll zu wirken (das hab ich ja nicht nötig, chrm chrm). Als ich gerade meinen zweiten Arbeitstag beendet hatte, zurück im Volunteers House war, und ein Team Leader aus nem anderen Projekt uns beim Abtransport der alten Küche geholfen hat, fragte er mich nur "Where you're working?" - "Dyke Road" - "So basically you're fucked" - "..."
Ich finds super, ich fühl mich da richtig wohl, auch wenn ich mich noch ab und an zurück halte, gute Manieren und so. Aber so langsam aber sicher fallen die Blockaden, also freut euch auf meine Ausdrucksweise, wenn ich wieder zurück bin!
Um es mit einem Satz zu sagen, den ich auf dem Training in Dublin aufgeschnappt habe: "After this year you will have learned much and your English will be fucked up."
Mittwoch, 15. Oktober 2008
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2 Kommentare:
Mein Liebling ist "jesus fucking christ"...aber ich mag auch "for fuck sake"...bloody höre ich hier weniger... :-)
Ich kann Julie förmlich im office sitzen sehen und vor sich hinmurmeln hören "It's bloody early to go to bloody Dublin..." ^^
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