Mittwoch, 24. Dezember 2008

Merry Christmas!



So, nun ist er also da, der 24. Dezember. In Irland (und GB) ist der 25. zwar wichtiger, trotzdem meld ich mich heute noch Mal. Frohe Weihnachten alle zusammen! Seht das Fest in seinem eigentlichen Sinne, ohne Konsum, extrahiert eine Botschaft der Menschlichkeit vom religiösen Gebrabbel, und vor allem: lasst euch nicht von ultra-gebildeten Teilzeitnihilisten sagen, dass der Weihnachtsmann von CocaCola erfunden wurde! Sonst gibts keine Geschenke ;)

Hier ist sonst alles wunderbar, meine Eltern sind in der Stadt, in vier Tagen kommt Anne über Silvester. Das Wetter ist mild, und grade erstaunlicherweise trocken. Die Vögel singen, der Verkehr ist von den ganzen Weihnachtseinkäufern total überlastet und alle werfen sich ein fröhliches "Merry Christmas" zu... Wie daheim, mehr oder weniger^^

Sonst ist auch alles klar, an der Zimmerfront gibts nicht neues, die Decke tropft bei starkem Regen wieder und das Chaos ist das selbe wie immer. Heute komm ich von der Arbeit heim, und im Haus verteilt find ich vier leere Weinflaschen und keine Menschen, die lagen alle im Bett. Gemeinheit, sowas...

Ach, und wer sich wundert, dass mein Counter wieder bei 0 angefangen hat: der Server des Anbieters hatte nen Crash, also zählt einfach 1300 oder so dazu ;)

Frohe Feiertage!
Euer Phil

Freitag, 19. Dezember 2008

London! Teil 3

Nach der Eichhörnchenattacke mussten wir erstmal unsere Nerven beruhigen. Also gings ab zum Bahnhof King's Cross, wo wir den Hogwart's Express nehmen wollten.


Auf dem Bahnsteig 9 3/4 mussten wir allerdings feststellen, dass kein Zug da stand, also zurück zum Hostel, mit einem Abstecher über das Kino (Burn After Reading, göttlich!) und ein Pub (Ale ist... gewöhnungsbedürftig)
Oh, und an dem Tag waren wir auch im British Museum, sehr interessante Ausstellung über die Assyrer, Ägypter und noch ein paar andere...

Am letzten Tag waren wir noch in der National Gallery (lohnenswert). Von selbiger aus kann man den Trafalgar Square wunderbar überblicken, mit Big Ben im Hintergrund:


Danach gings dann zurück zum Flughafen, nach Shannon und dann nach Galway.

Fazit: London ist eine sehr interessante Stadt. Viel zu sehen, viel zu erleben. Es gibt irre viele Museen, die zum Großteil auch kostenlos sind, tolle Architektur, Läden Großstadtflair. Es gibt Kinos, Theater, Comedybühnen, Musicals, und so weiter. Wenn man das nötige Kleingeld hat. Eine Kinokarte kostet zwischen 8 und 15 Pfund (11,90-20€), vom Theater ganz zu schweigen, da fängts bei 20€ für einen Platz mit "Sichtbeschränkungen" in der letzten Reihe auf dem Balkon erst an, und härt bei ungefähr 130€ für eine reguläre Vorstellung auf. Essen ist auch sehr teuer, Nahverkehr auch, Bier ist wie in Irland, also auch teuer. Und shoppen kann man zwar sehr gut, aber auch nur mit viel Geld aufm Konto...
Und dazu kommt: es ist eine Großstadt. So viele Menschen, so viel Trubel, Lärm, Lichter, Polizei und Chaos hab ich selten gesehen. Für die vier Tage war es durchaus okay, aber wohnen könnte ich da nicht. Die Stadt ist einfach riesig, man verliert sehr leicht die Orientierung, und Natur.. naja, die Parks sind nett, aber keine Alternative.

Also, für einen Kurzurlaub ist die Stadt top! Sehr zu empfehlen für Kultur, Sightseeing, Shopping und Wahnsinn...

Bis die Tage!
Euer Phil

London! Teil 2

Noch ein Anhang zum Themsenspaziergang: an der H.M.S. Belfast sind wir auch vorbei gekommen, das größte erhaltene Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg:


Am nächsten Tag ging es dann zum "Changing of the Guards", dem Wachwechsel der Palastwachen vor dem Buckingham Palace. Klaus hat das recht treffend zusammengefasst: "Wie Kölner Karneval". Die kommen an, spielen Musik, stehen rum, schreien ein bisschen, spielen mehr Musik, gehen wieder... Naja, wir haben dann Wachen für ein weiteres Touriphoto gesucht. Und was für eins...


Nachdem wir vor dem bösen Blick der Wache geflüchtet sind, ging es weiter zu St. James Green, einer Parkanlage neben dem Buckingham Palace. Und was gabs da? Eichhörnchen!


Und was für welche! Die totalen Killerviecher! Hungrig und überfüttert wie sie waren, sind sie auf Klaus und mich losgegangen um uns Erdnüsse zu entlocken. Das sah dann so aus (aus Klaus' Perspektive):


Und meine Perspektive? Sehr Eichhörnchenlastig...

London! Teil 1

So, für alle besorgten Menschen, die sich fragen, ob ich überhaupt noch lebe: ja, das tue ich. Und mir gehts sehr gut. Heute Abend ist die Staff Night Out, alle Volunteers und Staff Member gehen essen. Und trinken...^^

Letztes Wochenende war ich mit Klaus in London. Wir haben einen grandios teuren Flug für 2 Cent hin und zurück bekommen, weswegen wir nicht lange gefackelt haben. Also ab in den Bus um 3:30am zum Shannon Airport, in den Ryanair-Flieger und ab nach London!

Dort angekommen erwartete uns das schönste Londoner Wetter: Regen und Nebel. Aber okay, davon lässt sich ein Teilzeitire nicht abschrecken. Im Hostel angekommen haben wir auch gleich unsere Rucksäcke deponiert und sind zu einer ersten Tour aufgebrochen, die uns zum House of Parliaments, Westminster Abbey (sehr beeindruckend!) und diversen Cafés führen sollte.


Dann gings mit der Tube ab zur Oxford Street, wo wir erstmal von der unglaublichen Masse an unglaublich hektischen Menschen und der unglaublichen Menge an Weihnachtsbeleuchtung erschlagen wurden. Nach einem kurzen Abstecher zu Selfridges, einem riesigen Luxuskaufhaus (Platinhandy für 16.000 Pfund irgendwer?), ging es weiter zum Picadilly Circus, dem Alptraum jeden Epilelptikers. Wahnsinn, so viele Lichter...


Weiter gings am nächsten Tag mit einem Spaziergang im Trockenen an der Themse entlang. Vorbei an Westminster Palace, dem MI6-Gebäude (aus den James Bond Filmen bekannt^^) ging es dann Richtung Tower Bridge. Kurz nach dem Palace of Westminster allerdings fanden wir einen deutschen Christkindlmarkt. Im Kölner Stil. "German Food", "German dies" und German das", und dann: ein Kölsch-Stand. Und ich habe das erste Kölsch meines Lebens getrunken. In London. Schande über mich! Aber es war gar nicht mal SO schlecht, besser, als das englische Gebräu wars allemal^^
Nach der "Stärkung" gings weiter, nicht ohne am Stadtratsgebäude noch ein Touriphoto zu machen:



Dann ging es in der frühen Dämmerung noch weiter durch London, wo ich meine Nachtphotographiekünste ausprobieren konnte...

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Überraschung...

... Naja, eigentlich nicht.

Erinnert sich noch wer an die versprochenen neuen Fenster? Wer sich jetzt denkt, hm, vermutlich wirds wohl doch nichts, der liegt ganz richtig. Zumindest wirds nicht so schnell was. Vermessen wurden sie schon, die Fenster. Aber ausgewechselt werden sie jetzt am 19. Januar. Und das hat zur Folge, dass mein Zimmer erst am 21. Januar oder so gestrichen wird. Zumindest ist es so geplant. "Scheduled", wie der Ire es nennt, was allerdings professioneller klingt, als es wirklich ist.
Überrascht das Ganze jemanden? Mich nicht, ich hab eh gesagt, dass ich erst glaube, dass wir neue Fenster bekommen, wenn sie endgültig drin sind.
Naja, das heißt also, dass ich noch über einen Monat in einem zugigen Zimmer mit einer Wandfarbe, die mir so gar nicht gefällt, wohnen darf, und dass ich das Zimmer nicht mal komplett so einrichten kann, wie ich es meinen Besuchern gerne präsentieren würde. Wunderbar, ganz wunderbar.
Aber hey, ich hab nicht viel anderes erwartet... Manchmal vermisse ich die deutschen Tugenden "Pünktlichkeit" und "Verlässlichkeit" doch irgendwie. Wir regen uns ja schon auf, wenn der Handwerker fünf Stunden zu spät kommt, hier wartet man mitunter ein halbes Jahr...

Soviel zur Fensterfront. Sonst läuft aber alles wunderbar, kleinere persönliche Probleme wurden höchst erfolgreich aus dem Weg geschafft (*zwinker*) und wir haben in der WG jetzt sogar einen Drucker und einen neuen DVD-Player, nach dem der alte nur noch schwarz-weiß zeigen wollte, und sich nicht zu was Anderem überreden ließ.

Grüße aus dem frostigen Galway!
Phil