Freitag, 6. März 2009

Aran Islands

So, hier jetzt der Bericht von den sagenumwobenen Aran Islands.
Die Aran Islands sind eine kleine Inselgruppe vor der irischen Westküste, mit Bus und Boot von Galway aus ca. 2 Stunden entfernt. Die größte Insel ist Inis Mór (anglisiert: Inishmore), dann gibt es noch Inis Meáin (Inishmaan) und Inis Oírr (Inisheer). Auf Inis Mór leben im Winter 600-800 Menschen, im Sommer sind es 1300-1500.
Auf den Aran Islands sprechen die Leute Irisch. Es ist schon lustig, wenn man in den Supermarkt kommt und die Leute nicht versteht. Aber sie sprechen natürlich alle auch Englisch.

Nun, um kurz nach 9 ging der Bus in Galway los und brachte uns nach Rossaveal, einem kleinen Ort westlich von Galway. Dort ging dann die ca. einstündige Fahrt mit der Fähre los, die wir natürlich an Deck verbrachten:


Auf Inis Mór angekommen wehrten wir erfolgreich alle Iren mit Kleinbussen ab, die uns eine Rundfahrt andrehen wollten und gingen zu Fuß los, die Insel zu erkunden. Schnell stellten wir fest, dass die Natur extrem rau aber sehr reizvoll ist. Im Preview habe ich ja bereits ein Bild gepostet, dass die ganzen kleinen Mauern zeigt. Diese Art der Landschaft ist hauptsächlich zu finden, ansonsten siehts so aus:


Karstlandschaft vom Allerfeinsten, ziemlich ähnlich wie im Burren. Sehr karg, aber sehr beeindruckend.
Weiter ging es, vorbei an typischen Postkartenmotiven, wie dem hier:


Dann kamen wir vorbei an dieser Bucht, hin zu Dun Aenghus.


Dun Aenghus ist eines der ältesten prähistorischen Ringforts Europas an den westlichen Klippen der Insel. Von dort bot sich dann folgendes Panorama:


Und natürlich der Blick auf den Atlantik, zwischen uns und Amerika nur Wasser. Sehr beeindruckender Gedanke, irgendwie.
Dann ging es mit dem Bus zurück zum Hafen und dann nach Galway zurück.

Fazit: ein sehr lohnenswerter Trip. Die Aran Islands sind definitiv einen Besuch wert!

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